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German? Little to do?

(5 posts)
  • Started 3 years ago by Duplicate it!
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    BEYOND DAWN "Frysh"
    (Peaceville/SPV)

    Auf der Suche nach der Dämonie der Kunst fanden BEYOND DAWN seit ihrer Gründung vor allem eins: ein Welt musikgewordener Groteske. Sie vertonen Stimmungen, die eigentlich jeder weltlichen Konkretheit entbehren, weil sie einem unendlichen Enthusiasmus für das eigene Handeln entwachsen und folglich auch nur diese eine Grenze kennen. Der feine Unterschied zwischen dem Ensemble und Landsmännern wie etwa Ulver besteht aber weiter darin, dass beide zwar niemals ein und dasselbe ablieferten, BEYOND DAWN sich ihrer Wurzeln gleichzeitig jedoch nicht völlig entledigten; wer dagegen "1993-2003: 1st Decade In The Machines" gehört hat, wird den Trickster vergeblich suchen. "Frysh", um die Kneipe im Dorf zu belassen, macht keinen Hehl daraus, dass BEYOND DAWNs Musik seit ehedem besonders aus melancholischen Schlüsselmomenten hervorgegangen ist. Diese mögen heuer absurder, komischer klingen als noch in den Anfangstagen, bleiben aber Produkt der gleichen verquasten Geister. Mit welchen Tumulten die bisweilen zu kämpfen haben, konnte der in der vorletzten Ausgabe vorgestellte Appetizer "Far From Showbiz" bereits andeuten; wie weit diese Talentkobolde (Copyright by TW) wirklich in den unwegsamen Untergrund verschwunden sind, zeigt nur "Frysh". Darauf werden BEYOND DAWN abgrundtief gemein, ohne in irgendeiner Form gängigen Schemata zu folgen; sie treiben groben Schabernack, ohne dass der von der Masse Mensch mit schallendem Gelächter quittiert werden würde. Denn die vier Musiker bleiben die Meister des Verwirrspiels: Ständig ertappt man sich zu fragen, ob da tatsächlich eine Krähe mit schwerem Flügelschlag und wild klapperndem Schnabel vorbeizog, ob tatsächlich gerade ein Hauch von Wahnsinn durch das Oberstübchen fegte oder ob es etwa bloß Espen Weltschmertzs Stimme war, die im sonoren, resignierten Timbre einen weiten schwarzen Mantel über das Geschehen breitete, während die Instrumentalisten Hi-Fi Haavik, Tore Jazztobakk und Clubshoes einen Strauß absonderlich duftender Blumen reichten. Wie man so etwas in einigermaßen stimmige Begrifflichkeiten fassen kann? Treffsicher bieten Peaceville Loungecore an. Wer deshalb allerdings Musik erwartet, die bestenfalls im Fahrstuhl zu konsumieren wäre, der irrt und bringt sich um das eben dargelegte Ringen zwischen Einbildungskraft und reeller Wahrnehmung. Weil das, was BEYOND DAWN wirklich sind, nur das genaue Hinhören aufdeckt: Mit Gestaltung, Auftreten und dem enthaltenen Video (vier Männlein, die allenfalls Monty Pythons Rittern der Kokosnuss ähneln, retten brennende norwegische Kirchen...) parodiert die Band alles, was heute in irgendeinem Business – allen voran die den Norwegern vertraute Plattenindustrie – zählt. Hits findet man auf "Frysh" ebenso wenig wie Stücke, die nach dem ersten Hören hängen bleiben könnten oder Songs, die nicht völlig mit der Ausrichtung des übrigen Materials brechen würden. Sphärische Jazz-Eleganz (’Severed Survival’; Autopsy-Cover), Ambient (’Right Money’), schwermütige Rock-Collagen (’The Beyond Brains’), längst verbotener Easy-Listening-Pop (’Far From Showbiz’), griffiger Techno (’Decreasing The Gravity’), Electronica (überall) – dem Quartett ist eine Platte geglückt, die ungeheuren Humor hat und darüber hinaus wunderbare Musik für jede Lebenslage enthält: zum Weinen, zum Videospielen, zum Tanzen, zum Feiern, zum Lachen, zum Kinderkriegen, zum Morden... (MT)
    13 Punkte


    Review in Ausgabe: Nr.24 » Nachbestellung oder Abo?

    BEYOND DAWN "Far From Showbiz"
    (Peaceville/Snapper)

    Wenn BEYOND DAWN versprechen, demnächst ein neues Album auf den Markt zu bringen, dann ist gewiß, daß nichts sein wird, wie es einmal war. Außer der Konstante natürlich, daß die Norweger das schrägste, schäbigste schrulligste, abgefuckteste, romantischste, melancholischste Quartett sind, das die Welt jemals erblickte. Die vom The Sunset Magazin verbreitete Ankündigung, BEYOND DAWN klängen jetzt vitaler und weniger schizophren, kann deshalb getrost als absurd bezeichnet werden. Einar Sjursø, der neben Sänger Espen Ingierd dort Rede und Antwort stand, schreibt beim renommierten Terrorizer Magazin. Dort wird er es in Zukunft nicht leicht haben, denn Sjursø ist nicht nur BEYOND DAWNs Drummer, sondern neuerdings auch deren Grand Dame. Das spielt eine Rolle, weil ein Song bestenfalls den Seelenzustand seines Verfassers widerspiegelt. Und bei BEYOND DAWN bestehen keine Zweifel, daß dort die schlimmsten Turbulenzen toben, man sich entweder todbetrübt oder himmelhochjauchzend fühlt. Treffender hätte der Titel dieser Single also kaum gewählt werden können, denn tatsächlich macht das BEYOND DAWN zu Sonderlingen, die ihre Musik stets so weit aus dem Showbiz katapultierten, daß eine finanzielle Rentabilität längst undenkbar geworden ist. Dabei gab es Werke, die für enorme Furore im Underground sorgten: "Pity Love" etwa, das den Nerv der Zeit traf; oder "In Reverie", das von vielen Tagträumern mit verklärtem Blick als die wahrhaftigste Platte der Norweger beschrieben wird. Deutlich stellten beide klar, wie unstet, variabel der Bandsound bleiben würde; immerhin finden auf den Plattentellern der Musiker Autechre neben Dødheimsgard, David Bowie nach Autopsy statt. Letztere werden auf dem kommenden Album "Frysh" eine Huldigung erfahren, die eingeschworene Todesmetaller empören dürfte: BEYOND DAWN covern Autopsy. Angesichts der drei Songs, die auf dieser Single vertreten sind, mag man sich kaum ausmalen, wie das klingen könnte – Death Metal goes latente Unlust (’Far From Showbiz’), goes Super Marioland (’Among The Sedatives’), goes Westerngitarre (’Righteous Underground’). Bizarr, bizarrer, BEYOND DAWN! (MT)







    Posted 3 years ago #


  2. hi..
    many words....

    do you know any german words except panzerfaust?

    http://www.google.no/ - it can translate many words...







    Posted 3 years ago #


  3. Yeah I know a lot of words but not enugh to translate this, and those translater pages on the net just transcribe it word by word so it makes little sense.







    Posted 3 years ago #


  4. ok... sent me some words... my english isnt very good, but i can help you







    Posted 3 years ago #


  5. The words are above.







    Posted 3 years ago #



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